Das IBM X-Force-Sicherheitsteam
rief zum “Jahr der
Sicherheitsverletzung” aus. Einem Bericht des Teams ist zu
entnehmen, dass das
Aufkommen von mobiler Malware sich verdoppeln wird in diesem Jahr,
verglichen
mit 2010. Neue Technologien und Entwicklungen bringen auch neue
schwierige
Herausforderungen für Unternehmen und Sicherheitsfachleute mit
sich,
wohlbekannte oder auch klassische Bedrohungen für Handys
hingegen befinden sich
auf dem Rückzug. Ganz besonders gefährdet ist die
Generation der Smarthphones,
welche immer und überall Zugriff auf das Internet und andere
Datendienste
bieten.
High-Profile-Attacken und illegale
Zugriffe auf Netzwerke
sind in gefährlicher Häufigkeit vorgekommen, bringt
der Bericht zutage. Dagegen
müssen sich Firmen und Sicherheitsexperten jetzt
rüsten. Professionelle
“Angreifer” spezialisieren sich insbesondere auf
Personen, die eine gehobene
bedeutende Position in Firmen einnehmen und versuchen, an Informationen
dieser
Personen zu gelangen. So genannte Phishing-Mails werden dazu
eingesetzt. Diese
sollen spezielle Individuen dazu bewegen, Informationen preiszugeben.
Dieser
Vorgang trägt auch den Namen “whaling”.
Der Begriff
“Hacktivisten” fiel hier ebenso häufig. Deren
Motive sind allerdings nicht finanzieller Natur, sie
greifen Webseiten und Netzwerke aus politischen Gründen an.
Eine schon weit
bekannte und recht einfache Methode, die dabei oft zum Einsatz kommt,
ist die
SQL-Injection, denn mit dieser können die Hacktivisten sich Zugriff auf Datenbanken
verschaffen. Die wohl bekannteste Gruppe sind
die “Anonymous”, welche 2011 schon weltweit
für Aufruhr gesorgt haben.
Bisher wurde in diesem Jahr eine Verdopplung im
Aufkommen
von mobiler Malware gemessen, verglichen mit 2010. Der Grund
dafür ist unter
anderem die wachsende Verbreitung von Tablet-PCs und Smartphones. Diverse
Telefonhersteller scheinen bisher eine noch etwas träge
Updatepolitik für diese Geräte zu fahren, diese
Tatsache spielt der
Negativentwicklung in Sachen Datensicherheit noch zusätzlich
in die Hände.


