Haustiere fürs Handy


Die jetzige Generation kennt die Küken ja gar nicht mehr. Mitte der 90iger waren Tamagotschi sehr beliebt. Jeder hatte so ein Ei. Die meisten haben natürlich den Unterricht gestört. Das Vieh wollte immer zu den unmöglichsten Zeiten gefüttert werden. Aber die Lehrer konnten nicht wirklich was sagen. Es ist ja verantwortungsvoll, wenn man sich um sein Baby kümmert. Solche Tierchen gibt es auch für das Handy zu kaufen. Das heißt, man kann jetzt immer ein Haustier seiner Wahl mit schleppen. Zwischen durch braucht auch ein Handytier viel Aufmerksamkeit. Das heißt, es muss gefüttert werden, man muss mit ihm spielen und ihm Sachen beibringen. Kommt natürlich darauf an, welches man hat. Eine Katze wird weniger Kunststücke lernen, als ein Hund. Auch das gute alte Küken gibt es für das Handy. Ein Pixel Hendl ist ja noch immer am süßesten. Wir erinnern uns an ein braves oder an böses Tamagotschi. Keiner konnte so richtig wissen, was es mal wird. Na ja das weiß man bei einem Menschen ja auch nicht. Aber wenn man brav alles mitmacht und die Erziehung passt, wird auch sicher das eigene Haustier, ganz lieb werden. Der Vorteil an einem Handytier ist, man kann es abschalten. Das heißt, es verstirbt nicht einfach während der Unterrichtstunde. In der Pause kann man es füttern und spielen. Dann geht das lernen weiter, ohne nervige Piepserrei. So ein Tamagoschi war zwar wirklich süß, aber nervig ohne Ende. Das haben aber alle Babys so an sich, auch elektronische, die aus ein paar Pixel bestehen.